Wägezellen

Wägezellen, auch Messzellen oder engl. Load Cell genannt, gibt es in mehreren Bauformen: Biege-/Scherstabwägezelle / Plattformwägelle / Druckwägezellen / Zug-/Druckwägezellen / Digitale Wägezellen.

Die Scherstabwägezelle, auch Biegestab genannt, ist üblicher Weise in Bodenwaage/Palettenwaagen oder in größeren Plattformwaagen verbaut. In den meisten Fällen in den gennannten Waagen sind 4 Zellen verbaut. In jeder Ecke befindet sich je eine Wägezelle bzw. Scherstabwägezelle. Die 4 Wägezellen sind in einem Klemmkasten bzw. Junction Box angeschlossen. Von dem Klemmkasten ist dann ein Signalkabel angeschlossen welches an die Auswerteelektronik /Wägeterminal angeschlossen ist. Scherstab Wägezellen sind normalerweise aus Edelstahl gefertigt. Um eine ideale Lasteinleitung zu gewährleisten ist die Auswahl des passenden Wägezellenfusses oder Elastomerlager wichtig. Es gibt diesen Wägezellentyp in mehreren Schutzarten. Die Plattformwägezelle, oder auch Monoblock oder Single-Point-Wägezelle genannt, sind üblicher Weise in Plattformwaagen verbaut.

Sehr hochwertige Plattformwägezellen können sogar eine Plattformgröße bis 1000x1000 mm abdecken. Bei Waagen, in denen eine Plattformwägezelle verbaut ist, ist immer nur eine Wägezelle von diesem Typ verbaut. Im Gegenzug zu den Scherstabwägezellen in denen sich jeweils 4 Zellen befinden. Der Vorteil hierbei ist die meist preiswerte Anschaffung, da je nur eine Zelle benötigt wird. Der Nachteil ist, dass eine Plattformwägezelle keine große Wägebrückengröße richtig messen kann. Bei kopflastigen Anwendungen z.B. bei einem angetriebenen Förderband, kommt diese Wägezelle auch oft am Rand der Belastbarkeit. Plattformwägezellen sind meist aus Edelstahl oder Aluminium gefertigt. Druckwägezellen finden Ihre Anwendungen in Fahrzeugwaagen, Behälterwaagen vereinzelt auch in Bodenwaagen. Zugwägezellen, für hängende Lasten, sind unter anderem in Kranwaagen verbaut.

Wägezellen gibt es in eichfähiger und nichteichfähiger Ausführung. Häufig verfügt eine Wägezelle über eine Klasse C3. Dieses bedeutet 3000 eichfähige Teile (3000xe). Selbstverständlich gibt es auch höhere Genauigkeistklassen.

Auch für den exlplosionsgefährdeten Bereich, haben wir Zellen mit ATEX-Zulassung im Programm.

Die Funktion der Wägezelle erklärt sich wie folgt:
Wägezellen verfügen meist über einen Federkörper, der seine Geometrie unter Einfluss des Gewichtes, leicht verändert. Diese geometrische Veränderung wird von einem Dehnungsmessstreifen erfasst und so in ein elektrisches Signal umgewandelt. Dieses elektrische Signal wird von der Auswertelektronik zu einem Gewichtswert umgewandelt.

Unser Vertriebsteam von Wägetechnik Nord berät Sie gerne über die passende Wägezelle sowie das ensprechende Zubehör, wie z.B. Elastomerelager oder mechanische Einbauteile.